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Der 3. Tag










Der 1. Tag - warum meditieren?

Der 2. Tag - Aufmerksamkeit

Der 4. Tag - Atemmeditation

Der 5. Tag - Liebende Güte

Der 6. Tag - Gefühle

Der 7. Tag - Meditataion im Alltag

Godwin:

    "Die meisten Menschen glauben, dass materielle Dinge wichtig sind. Das Glück liegt in materiellen Dingen.

   Tatsächlich ist es so: je mehr Dinge man hat, desto unzufriedener ist man. Je unzufriedener man ist, desto mehr möchte man haben.

   Der Buddha hat diesen Zustand in einem sehr eindrucksvollen Gleichnis verdeutlicht. Er beschreibt ihn als einen Hund mit seinem Knochen. Der Hund lässt den Knochen nicht los, er hat immer noch Hunger, ist unzufrieden und leidet unter der Angst, den Knochen zu verlieren, aber er hält ihn immer weiter fest.

   Zu diesem ernsthaften Problem des Materialismus gehört noch ein zweiter Aspekt, einer weitere Erscheinungsform davon, heute nennen wir es Konsum. Es ist eine wirkliche Herausforderung für den modernen Menschen, in einer Konsumgesellschaft zu leben, und trotzdem vom Konsumverhalten der Anderen unbeeinflusst zu bleiben.


    So wie ich das sehe, hat Konsum viele Aspekte, aber zwei ganz besonders gefährliche. Der eine ist, dass die Menschen nicht klar unterscheiden können, was sie wirklich brauchen und was reine Gier ist.

   Es ist interessant, nach der Lehre Buddhas brauchen wir bestimmte Dinge, Nahrung, Kleidung, Behausung, und Medizin - genannt "Die Vier Notwendigkeiten". Diese vier Notwendigkeiten sind die Dinge, die der Mensch zum Leben braucht. Da ist also Raum für materielle Dinge, aber anderseits, wenn sie uns zum Lebensziel werden, und wenn wir nicht mehr unterscheiden können, was ist notwendig und was ist Gier, das kann, wie gesagt, zu Unzufriedenheit und Leid führen.


    Der andere gefährliche Aspekt des Konsums ist, das die Gesellschaft, in der du lebst, dich manipuliert. Und das Gefährliche daran ist, dass du nicht merkst, dass du manipuliert wirst. So wirst du zu einer Marionette, eine Marionette in der Hand der Gesellschaft, die deine eigenen Wünsche und Begierden erschafft, und das führt zu mehr und mehr Frustration.

   Ist das nicht ein trauriger Zustand, wenn man bedenkt, dass die Menschen die Möglichkeit haben, sich zu befreien und Erleuchtung zu erlangen? Wir haben die Buddha-Natur in uns, aber dieser Aspekt wird wenig beachtet, und wir werden zu Opfern der Gesellschaft, in der wir leben.

   Das Gleichnis, das mir dazu einfällt wäre: Obwohl wir alle erwachsen sind, sind wir immer noch abhängig von "Spielzeug". Es würde mich interessieren, was die Spielzeuge hier in dieser Gesellschaft, in diesem Land sind.

   Was ich mit Spielzeug meine, sind äussere Dinge, von denen ihr glaubt, dass sie Glück oder Freude oder Ruhe bringen, und die ihr euch zulegt und ein Spielzeug gegen ein anderes austauscht, und ihr verbringt euer ganzes Leben damit, diese Spielzeuge zu bekommen, und seid immer noch unzufrieden. Kann ich von euch hören, an welchen Spielzeugen ihr interessiert seid?"

"Einkaufen"

"Häuser"

Godwin:
    "Irgendwie sind Häuser notwendig, aber wenn ihr nicht zufrieden seid mit einem kleinen Haus, wenn das Haus immer grösser wird, dann kann das ein Spielzeug werden, und ihr seid weiter unzufrieden. Es kann vielleicht ein schönes neues Haus sein, aber ihr seid nicht glücklich. Vielleicht, bis ihr in ein grösseres Haus umzieht. Das kann ein Problem sein."

"Computer!"

Godwin:
    "Das Spielzeug haben wir sogar schon in Sri Lanka. Jedenfalls können wir eine lange Liste von Spielzeugen aufstellen. Eine interessante Frage wäre, ist Meditation auch ein Spielzeug? Ist da eine Beziehung zwischen den Spielzeugen und der Meditation?"

"Ja!"

Godwin:
    "Ich würde sagen, mit Meditation wird man zu seinem eigenen Spielzeug! Das ist das Wichtige bei Buddhas Lehre. Wenn du dein eigenes Spielzeug bist, kannst du glücklich sein, zufrieden, voller innerem Frieden. Dann werden keine externen Spielzeuge mehr gebraucht, die äusseren Dinge sind nicht mehr so wichtig, weil man Freude und Glück in sich selber findet.

   Dafür ist es ganz wichtig zu lernen, sich mit sich selbst wohlzufühlen. Wenn Leute zum Meditieren in das Zentrum in Sri Lanka kommen, wo ich lebe, dann sage ich ihnen, sie sollen eine Weile mit sich allein sein, und sehen, was dann passiert.

  Es ist interessant. Manche waren nie mit sich allein, ohne Spielzeuge. Was passiert dann? Sie fühlen sich einsam und gelangweilt. Was zeigt uns das über uns selbst? Wir halten es mit uns selbst keine 10 oder 15 Minuten aus, bevor wir vor uns selbst weglaufen möchten.

   Das Wichtigste der buddhistischen Lehre ist zu erkennen, dass man daran arbeiten kann, und lernen kann, sich selbst der beste Freund zu sein. Man lernt, unabhängig und zufrieden zu sein. So ein Mensch wird im Buddhismus beschrieben als jemand der überall zu Hause ist. So ein Mensch kann glücklich sein, allein oder mit Anderen.


    Buddhas Lehre ist in allen Lebensbereichen relevant, und selbst eine unangenehme Erfahrung ist wichtig, um davon zu lernen. Ich weiss, dass hier in dieser Kultur die Leute Angst haben, Fehler zu machen, weil es hier wichtig ist, perfekt zu sein. Mit diesem Perfektionsmodell bestrafen wir uns selbst, hassen uns selbst, verlieren unser Selbstvertrauen, sehen wir uns selbst als wertlos an, wenn wir Fehler machen.

   In meinen Worten: du siehst nur Negatives in dir selbst, und wenn du Negatives in dir selbst siehst, dann siehst du auch nur Negatives in Anderen, und so kannst du deine eigene ganz persönliche Nur-Negativ-Hölle erschaffen.

Das Wichtige in der buddhistischen Lehre ist also, dass sie uns ermöglicht, uns nicht selbst auf diese Weise Leiden zu verursachen, weil wir Fehler gemacht haben, sondern wir lernen, uns die Frage zu stellen: Was kann ich von meinen Fehlern lernen?

   Was sagt das über mich selbst? Und diese Art der Selbsterforschung muss in einer sehr freundlichen, sanften, verständnisvollen Weise geschehen, ohne irgendwelche negative Beurteilung. Dann helfen uns unsere Fehler, auf dem spirituellen Weg zu wachsen.

   Ist das nicht eine sehr schöne Art zu leben? Dass wir von unseren Fehlern lernen, und wenn wir dann Fehler bei anderen sehen, werden wir damit ganz anders umzugehen. So lernen wir, unsere Menschlichkeit anzuerkennen, und nicht irgendeine Vorstellung von Perfektion.

   Dann lernen wir, die Menschlichkeit in anderen zu schätzen. Das Wichtige ist also, dass wir klar sehen, wie wir uns selbst Leiden bereiten, und durch diese Erkenntnis wird uns klar, dass wir uns nur selbst vom Leiden befreien können. Dann werden wir selbstverantwortlich. Dann lernen wir, das Selbstvertrauen zu haben, egal was passiert, ich weiss, wie ich mit der Hilfe der buddhistischen Lehre damit umgehe. Dann lernst du, dein eigener Lehrer zu sein. Und wie der Buddha sagte: du lernst, dir selbst ein Licht zu sein.


    Noch ein letzter Punkt dazu: Ich hatte das Glück, viele Lehrer zu treffen, viele Gurus und Meister aus vielen Traditionen. Wisst ihr, welcher Meister, welcher Guru mich am meisten beeindruckt hat? Das war das Leben selbst. Das Leben wird unser bester Lehrer.

   Manchmal kann das Leben ein sehr harter Lehrer sein, aber es ist immer ein guter Lehrer. Es kann uns zeigen, was wir wirklich sind.

   So, jetzt werde ich aufhören, und wenn ihr Fragen habt, bitte fragt. Ihr habt in den letzten Tagen so gute praktische Fragen gestell, heute hoffentlich auch. Ich hab hier ein paar Aspekte eures persönlichen Lebens berührt, also fragt, und lasst uns sehen, wie die Lehre Buddhas uns helfen kann, mit unseren Problemen zu arbeiten."

Frage:
"Ich erinnere mich, dass der Buddha im Nikaya oder Agamma seinen Schülern immer sagte, sie sollten ihre eigene uniba - das heisst "Insel" - sein. Selbst als er starb, hat er seinen Schülern diese Lehre mitgegeben: Sei deine eigene Insel! Ich glaube, das ist das gleiche, was du uns gesagt hast. Wir müssen immer von uns selbst lernen."

Godwin:

    "Ja, und auch vom Leben. Das heisst also, wenn wir leben, und richtig offen und sensitiv sind, und die Lehre praktizieren, dann lernen wir, mit allem umzugehen, was im Leben geschieht, und in den Beziehungen zu anderen und zur Lehre.

  Die Erfahrungen, die wir machen, nutzen wir, um spirituell zu wachsen. Ein Lehrer sprach mal über Kompost. Kompost ist voll von Dingen, die wir nicht brauchen, die wir schmutzig finden und wegwerfen. Aber wenn wir diese Dinge sammeln, kann man sie nutzen, um Obst und Gemüse wachsen zu lassen. Ich würde also sagen, wenn wir vom Leben lernen, sind unsere Fehler der Kompost, auf dem unsere Spiritualität wachsen kann. Nur dann können wir uns selbst eine Insel sein, uns auf uns selbst verlassen.

   Aber was ganz wichtig ist: Wenn wir glauben, dass wir alles wissen, dann ist es das Ende des Lernens. Deswegen müssen wir versuchen, diesen "ich weiss nicht"-Geist zu erhalten, mit dem wir von Allem und Jedem etwas lernen können. Das ist ganz ganz wichtig. Noch mehr Fragen?"

Frage:
    "Wie können wir unser eigenes Spielzeug und mit uns zufrieden sein? Wire können wir uns selbst ein guter Freund sein?"

Godwin:

    "Es istinteressant, dass wir aus den verschiedensten Gründen unsere eigenen Feinde werden. Und dann glauben wir, der Feind ist ausserhalb von uns. Wir versuchen also, den Feind draussen zu finden, ohne dass uns klar wird, dass der grösste Feind in uns selbst ist. Ein Aspekt dieses inneren Feindes ist, wie gesagt, nur unsere Fehler zu sehen, unsere Unvollkommenheiten, nur unsere negativen Seiten zu sehen. Es ist sehr selbstzerstörerisch, unser eigener Feind zu sein.


    Ein Punkt, der auch dazu gehört ist, dass wir in wir in uns selbst nicht die positiven Seiten sehen, die guten Dinge, die wir getan haben. Ich treffe viele gute Menschen, die einem spirituellen Weg folgen, aber wegen dieser selbstzerstörerischen Tendenz sehen sie ihren eigenen Wert nicht, sie weigern sich, die Buddha-Natur in sich zu sehen.


    Wenn uns das klar wird, wenn du weisst, dass du dein eigener Feind bist, dann lernst du, an diesem Zustand zu arbeiten. Hier ist die Aufmerksamkeit so wichtig, über die wir gestrn gesprochen haben. Mit dieser Aufmerksamkeit erwischst du dich selbst, du siehst, was du dir antust, dass du dein eigener Feind bist.


    Dazu gehört die Meditation der Liebenden-Güte. Ich lege sehr grossen Wert auf diese Art der Meditation. Ich denke, am Freitag werden wir über die Liebende-Güte-Meditation sprechen, und die ist psychologisch sehr interessant.

   Die Meditation der Liebenden-Güte beginnt bei uns selbst. Es zeigt sich, dass wir mit Anderen nicht wirklich freundlich sein können, wenn wir nicht mit uns selbst freundlich sind. Die Liebende-Güte-Meditation hilft uns, uns selbst ein guter Freund zu sein, eine Verbindung zu uns selbst herzustellen.


    Dazu gehört auch, dass sie uns hilft, uns selbst zu verzeihen. Wie ich schon sagte, unsere Menschlichkeit zu akzeptieren und die Menschlichkeit Anderer. Also, sie hilft, freundlich mit uns selbst und Anderen umzugehen.


Ein weiterer Aspekt dazu ist, dass uns gar nicht klar ist, wie wir mit diesem Verhalten unseren Körper in einer schädlichen, ungeschickten Weise beeinträchtigen. Wenn du diese Verbindung zu dir selbst hast, findet eine Veränderung statt, eine Umwandlung, so dass alles was du tust, deine Worte, deine Gedanken, sich immer auf den heilsamen, geschickten Weg beziehen, was dir bei der spirituellen Entwicklung helfen sollte.

  Ich werde mehr dazu sagen, wenn wir dieses Thema besprechen. Noch andere Fragen?"

Frage:
"Du hast uns vor den Gefahren des Materialismus und Konsumdenkens gewarnt. Offenbar gibt es da eine gewisse Enthaltsamkeit gegenüber diesen Dingen. Kanns du uns einen Rat geben, wie wir mit dieser Enthaltsamkeit anfangen können? So, dass es nicht gleich Alles auf einmal und ein überwältigendes Hindernis ist?"

Godwin:

    "Das ist eine der grössten Herausforderungen: Wie leben wir in einer materialistischen Gesellschaft, die auf Konsum basiert, ohne davon beeinflusst zu sein. Ich versuche ein paar praktische Vorschläge.

   Ich meine, wenn du Dinge siehst und denkst, dass du sie brauchst, ist wieder die Aufmerksamkeit wichtig. Dich zu fangen und dir die Frage zu stellen: Brauche ich das wirklich?

   Wenn dieser Zwang etwas zu besitzen auftritt, fragen wir uns nie: Brauche ich das wirklich. Warum brauche ich es? Wenn wir in einer Konsumgesellschaft leben und uns diese Frage stellen, wird klar: es ist so, weil Andere diese Dinge benutzen, und weil Andere sie benutzen, möchtest du genauso sein. Ohne dieses Wissen sind wir gefangen in einer Art Wettbewerb, wir konkurrieren mit den Anderen.


   Noch ein praktischer Vorschlag: zu lernen, "Ja" zu sagen zu einigen Dingen und "Nein" zu anderen bestimmten Dingen. Aus den verschiedensten Gründen sind wir daran gewöhnt, uns selbst zu verwöhnen. Es ist wichtig, dass wir erkennen und lernen, zu bestimmten Dingen "Nein" zu sagen. Das ist der einzige Weg, auch an anderen Dingen zu arbeiten, von denen wir abhängig geworden sind.


    Der dritte Vorschlag, den ich machen möchte, ist irgendwie ein sehr indirekter. Mit mehr und mehr Übung, wenn du lernst, dein bester Freund zu sein, wenn du eine Verbindung zu dir selbst hast, dann musst du dich natürlich gar nicht anstrengen. Du kannst in einer Konsumgesellschaft leben, ohne von deiner Umwelt beeinflusst zu werden.

   Das buddhistische Symbol ist: sei wie ein Lotus. Wo wächst der Lotus? In modrigem Wasser. Aber die Lotusblüte wächst über das modrige Wasser hinaus. Und so kannst du deinen eigenen Weg unbeirrt in der Gesellschaft gehen, und von den Dingen um dich herum unbeeinflusst sein, weil in dir selbst eine Veränderung stattgefunden hat.

   Ich glaube, wir haben noch Zeit für eine weitere Frage."

Frage:
    "Ich langweile mich immer, wenn ich allein bin. Kannst du uns von deiner eigenen Erfahrung erzählen, wie man alleine Freude am Leben haben kann?"

Godwin:

    "Um das kurz zu beantworten, wenn wir allein sind, wenn wir uns einsam fühlen, wenn wir uns langweilen, wenn solche Gefühle auftreten, dann versuchen wir, das zu ändern, indem wir etwas tun. Die einfache Antwort ist, wenn du Langeweile hast, wenn du dich einsam fühlst, versuche nicht zu fliehen, ertrage die Einsamkeit und die Langeweile.

   Ich hab gestern gesagt, dass es ein sehr wichtiger Aspekt der Meditation ist, unangenehme Erfahrungen, physisch oder psychisch, ertragen zu lernen.


    Zu Anfang wird das sehr unangenehm sein, aber das ist gerade das Wichtige dabei. Wenn du da durch bist, wirst du statt Einsamkeit Alleinsein erfahren, und Alleinsein ist etwas völlig anderes als Einsmkeit. Wir lernen, unsere eigene Gesellschaft zu schätzen.

Also, danke für diese sehr praktische und nützliche Frage."



Meditation

"Bitte sitzt bequem, es ist ganz wichtig, sich beim Meditieren nicht viel zu bewegen.

   Bitte haltet das Rückgrat aufrecht, aber entspannt.

   Bitte erlaube deinem Geist zu tun, was er will. Wenn Gedanken erscheinen, lass alle Gedanken kommen, Gedanken an die Vergangenheit, Gedanken an die Zukunft.

   Lasst uns lernen, unsere Gedanken zu Freunden zu machen, und uns nur bewusst zu sein, von Moment zu Moment, welche Gedanken in unserem Geist erscheinen.

    Es ist wichtig, wach und aufmerksam zu sein, von Moment zu Moment.


Jetzt kannst du deinen Gefühlen erlauben, aufzutreten, besonders den Gefühlen, die wir nicht mögen, die wir beiseite schieben, die wir unterdrücken, die wir kontrollieren.

   Können wir solchen Gefühlen erlauben, zu erscheinen?

   Wenn sie auftreten, können wir ihnen erlauben, einfach da zu sein?


    Wenn du so unangenehme Erfahrungen hast, können wir lernen, uns mit ihnen anzufreunden, können wir mit ihnen umgehen, ohne neagive Assoziationen?


    Und wenn da keine keine so unangenehmen Erfahrungen sind, einfach wissen, da sind keine unangenehmen Erfahrungen?


   Gedanken, Gefühle, Empfindungen, lernen, sie so zu sehen, wie sie sind, der Geist wie ein Spiegel.

   Kein Plus und kein Minus, nur bei dem verweilen, was gerade geschieht.


    Alert und wach sein.


    Lernen, den Gedanken freundlich zu begegnen, lernen, unseren Gefühlen freundlich zu begegnen, lernen, den Empfindungen freundlich zu begegnen, was immer es für Empfindungen sind.


    Nun öffnet bitte langsam die Augen, und wenn ihr euch bewegt, dann tut es bitte mit Aufmerksamkeit. Und denkt nicht, dass die Meditation nun zuende ist.

 

Der 4. Tag

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