Seite drucken

zurück

   
Der 1. Tag - warum meditieren?

Der 2. Tag - Aufmerksamkeit

Der 3. Tag - Materialismus

Der 4. Tag - Atemmedditation

Der 6. Tag - Gefühle

Der 7. Tag - Meditataion im Alltag





Der 5. Tag



Godwin:

    "Heute soll, wie ihr wisst, unser Thema die Meditation der Liebenden Güte sein. Die Worte "Liebende Güte" kommen von dem Pali-Wort "metta". Es wird machmal als Liebende Güte übersetzt, als Mitgefühl, und es heisst wörtlich Freundlichkeit.

    Es ist psychologisch sehr interessant, dass die Meditation der Liebenden Güte mit einem selbst beginnen muss. Es ist ausserordentlich wichtig zu lernen, mit uns selbst freundlich umzugehen. Ich möchte es so ausdrücken: lernen, auf eine sehr freundliche Weise uns selbst der beste Freund zu sein. Diese so wichtige Verbindung zu uns selbst herzustellen. Sich mit sich selbst wohl zu fühlen. Mit sich selbst vertraut zu sein. Dich so zu fühlen, als wenn du selbst zu dir nach Hause kommst. Denn nur wenn man diese Beziehung zu sich selbst hat, kann man für andere wirklich freundlich fühlen. Nur dann können wir unsere Herzen wirklich für Andere öffnen.

    Wenn wir diese Art der Verbindung nicht haben, dann fangen wir irgendwann an, uns selbst zu hassen. Wir fangen an, uns nicht zu mögen. Es wird zur Gewohnheit, uns selbst negativ zu beurteilen. Auf diese Weise lernt man, sich selbst in gewisser Weise ein Feind zu werden, und das kann uns eine Menge Leid verursachen. Aber auch eine Menge Leiden für Andere. Es ist also ein sehr wichtiger Aspekt der Liebenden Güte, zu lernen, mit uns selbst freundlich umzugehen, unser Herz für uns selbst zu öffnen, und zu lernen, user Herz für Andere zu öffnen.

   Wenn ich spreche, könnt ihr das, was ich sage direkt auf euch selbst und eure Erfahrungen beziehen. Bitte bemüht euch, das zu tun, dann wird dieses Gespräch selbst zu einer Meditation.

    Ein anderer wichtiger Punkt der Liebenden Güte ist Vergebung. Menschen tragen was ich "Wunden" nenne mit sich herum. Wunden, die enstanden sind, durch das, was wir Anderen angetan haben, und Wunden, die entstanden sind, durch das, was andere uns angetan haben. Ich glaube, jeder hier, einschliesslich ich selbst, kennt das.

   Manche Leute tragen diese Wunden in sich. Wenn man diese Wunden mit sich herumschleppt, ohne sie zu heilen, dann verursachen wir uns und Anderen Leid, ohne dass wir wissen, das das Leiden etwas zu tun hat mit diesen Wunden, die wir verursacht haben. Das kann auch unseren Körper in zweifacher Weise beeinträchtigen.

   Wir haben gewisse Spannungen in den verschiedenen Körperteilen. Das kommt von den Wunden, das kommt von unterdrückten Gefühlen. Die Wunden können auch Krankheiten verursachen.

    Der andere Punkt, in dem wir beeinträchtigt werden, ist der Schlaf. Haben wir beängstigende Träume, werden wir im Traum ärgerlich, oder weinen wir im Schlaf? So können wir ganz plötzlich von diesen Gefühlen befallen werden, und wissen nicht warum. Plötzlich möchten wir weinen. Auf einmal haben wir Angst, oder werden von Trauer überfallen. Und finden keinen Grund dafür.

    Auch wenn wir sterben, können diese Gefühle, diese Wunden, auftreten. Es ist interessant heraus zu finden, warum sie zur Zeit des Sterbens auftauchen. Wenn wir leben, sehen wir sie vielleicht nicht, vielleicht unterdrücken wir sie, wir schieben sie beiseite. Aber wenn wir sterben, werden der Körper und der Geist schwach, und die Wunden können an die Oberfläche kommen.

   Das zeigt, dass wir nicht friedlich leben können, nicht friedlich schlafen können, nicht friedlich sterben können. Deswegen ist es so extrem wichtig zu lernen, diese Wunden zu heilen. Die Meditation der liebenden Güte kann uns helfen, diese Wunden zu heilen, indem wir lernen, uns selbst und Anderen zu verzeihen. Uns selbst verzeihen, weil wir verstehen, dass wir nur menschlich sind. Anderen vergeben, weil auch sie nur menschlich sind.

    Auch lernen, loszulassen, weil wir erkennen, das diese Dinge in der Vergangenheit geschehen sind. Wir können die Vergangenheit nicht ändern, warum sollen wir sie wie eine Last mit uns herumschleppen, und damit uns und Anderen nur immer mehr und mehr Leiden verusachen.

    Ein wichtger Aspekt der Liebenden Güte ist auch, dass wir lernen, unsere positiven Eigenschaften zu sehen, das Gute in uns, unsere Buddha-Natur. Ein Weg, unserer eigener Feind zu sein ist, nur unsere Fehler zu sehen, nur die negativen Dinge, uns selber zu tadeln. Es ist ganz extrem wichtig, das Gute in uns zu sehen, uns selbst zu loben, unsere Güte und unsere Buddha-Natur zu erkennen.

   Und wenn wir das lernen, erkennen wir auch das Positive in Anderen. Wir lernen, die Anderen mehr und mehr positiv zu beurteilen, wir sehen immer mehr die Buddha-Natur in Anderen, und irgendwann kommt man an einen Punkt, wo man keinen Unterschied zwischen sich selbst und den Anderen mehr sieht.

    Ein weiterer wichtiger Punkt ist zu lernen, Gutes zu tun, mitfühlende Dinge für andere zu tun. Wenn wir mehr und mehr Liebende Güte in uns selbst entwickeln, dann werden ganz natürlich unsere Taten und Worte dieser Liebenden Güte entsprechen. Und wir lernen, wenn wir freundlich und liebevoll mit Anderen umgehen.

   Wenn wir lernen, mit den Anderen zu fühlen, kann uns das sehr viel Freude und Glück bereiten. Denn wenn wir sehen, dass andere glücklich sind, wegen dem, was wir getan haben, dann fühlen auch wir uns glücklich und leicht.

    Voller Liebender Güte zu sein heisst aber nicht, dass wir uns ausnutzen lassen sollten, dass die Anderen mit uns machen können, was sie wollen. Es ist sehr sehr wichtig zu lernen, wann wir uns behaupten müssen, wann wir mit Anderen resolut sein müssen. Dazu möchte ich eine Geschichte erzähle.

    Es ist eine Geschichte von einer Kobra, die Liebende Güte praktizierte. Da war also diese Kobra, die Liebende Güte praktizierte, die sich sagte: "Möge es allen Lebewesen gut gehen, mögen alle Wesen glücklich sein, mögen alle Wesen frei sein von Leiden."

    Und da war eine alte Frau, die nicht mehr gut sehen konnte. Als sie Feuerholz sammelte, sah sie sie Kobra, und sie dachte, da läge ein Seil. Dieses "Seil" benutzte sie, um ihr gesammeltes Holz zusammen zu binden.

   Weil die Kobra voller Liebender Güte war, liess sie das zu. Die alte Frau trug ihr Bündel Feuerholz nach Hause. Die Kobra konnte mit Mühe entkommmen. Aber sie hatte grosse Schmerzen und viele Wunden. Und die Kobra ging zu ihrem Meister und sagte: "Siehst du, was passiert ist! Ich habe von dir Liebende Güte gelernt, siehst du die Wunden und die Schmerzen, die ich in meinem Körper erfahre?"

    Und der Meister sagte sehr ruhig und sehr freundlich zu der Kobra: "Du hast nicht Liebende Güte praktiziert, du hast Dumme Liebende Güte praktiziert. Du hättest einfach zischen können, zeigen, dass du eine Schlange bist, eine Kobra." Wir müssen also in unserem täglichen Leben lernen, was die Kobra lernen sollte.

    Und jetzt ist es Zeit für Fragen. Irgendwelche Fragen zur Liebenden Güte, besonders im Alltagsleben, habt ihr irgendwelche Schwierigkeiten oder Probleme?"

Frage:
"Wenn wir lernen, uns selbst zu loben, all die guten Seiten in uns, wo sollen wir da eine Grenze ziehen?"

Godwin:
    "Wenn wir uns daran gewöhnt haben, uns negativ zu beurteilen, wenn wir uns daran gewöhnt haben, die unschönen Elemente in uns zu sehen, wenn wir mit uns selbst wie mit einem Feind umgehen, wie gehen wir in so einer Situation vor? Das ist die wichtige Frage. Wenn man sich in so einer Situation klar macht, ich gebe mir nur Minuspunkte, hab ich denn gar keine positiven Dinge getan? Dann lernen wir, unsere positiven Aspekte objektiv und realistisch zu sehen, natürlich ohne uns darauf was einzubilden, nur einfach als Tatsache. Wir lernen also, das Gute zu sehen, unsere positven Seiten zu sehen, wir lernen, die Dinge zu sehen, wie sie sind, wie der Buddha gesagt hat. Das ist das Wichtige.

   Dann werden wir auch, wie gesagt, das Gute in Anderen sehen lernen. Wir lernen dann auch, glücklich darüber zu sein, wenn wir Gutes in Anderen erkennen. So lernt man sehr wichige spirituelle Eigenschaften, die uns auf unserem Weg helfen. Jedesmal, wenn ich in ein anderes Land komme, möchte ich fragen: Was ist einfacher, sich selbst zu verzeihen, oder den Anderen? Dankt mal darüber nach, und antwortet aus eurem Herzen."

Frage:
"Es ist nicht leicht, sich selbst zu verzeihen."

Godwin:
    "Seid ihr alle dieser Meinung?"

"Nein!"

Godwin:
    "Danke. Was heisst das? Es zeigt, dass diejenigen, die es schwerer finden, sich selbst zu verzeihen, sehr hart mit sich sind. Sie haben für sich ein steinernes Herz, wenn sie sagen: Ich verdiene keine Vergebung. Und die, die es schwierig finden, Anderen zu verzeihen, können mit den Anderen sehr hart sein. Ihr seht also, wie wichtig es ist, ein bischen weicher, sanfter zu werden, mit sich und Anderen zarter umzugehen. Wenn ihr diese Eigenschaften entwickelt, könnt ihr natürlich Anderen und euch selbst verzeihen. Wir müssen also lernen, und ich glaube, das ist sehr wichtig, unsere Menschlichkeit zu akzeptieren, zu akzeptieren, dass wir alle unvollkommen sind, Menschen mit kleinen Fehlern. Genauso müssen wir lernen, dass wir in einer Welt leben, in der die anderen Menschen nicht perfekt sind, in der die Menschen menschlich sind. So müssen wir die Schwächen und Fehler der Anderen und unsere eigenen sehen.

    Nach der Lehre des Buddhas haben wir alle Gier, Hass und Verblendung in uns. Wegen dieser Gier, Hass und Verblendung sind wir alle unvollkommen und machen Fehler. Nur jemand, der vollkommen erleuchtet ist, macht diese Fehler nicht, aber so lange wir nicht erleuchtet sind, sind wir menschlich, nicht perfekt.

   Ich glaube also, dass es extrem wichtig ist, sich das klar zu machen und Verzeihen zu lernen. Noch Fragen?"

Frage:
"Wegen der Vergänglichkeit im Leben entstehen alle möglichen Arten des Leidens. Was können wir dagegen tun?"

Godwin:

    "Ich möchte eigentlich lieber nur über die Liebende Güte sprechen, weil das heute unser Thema ist. Deswegen will ich nur sehr kurz auf die Frage der Vergänglichkeit antworten. Wir leiden unter der Vergänglichkeit, weil wir sie nicht akzeptieren, wir akzeptieren keine Veränderung. Ich werde ein Beispiel nennen. Wir sind gesund, und dann, wegen dem Gesetz der Veränderung, dem Gesetz der Vergänglichkeit, werden wir krank. Wir leiden also, weil wir Erwartungen haben: Ich sollte nicht krank werden.

   Auf diese Weise haben wir diesen Widerstand gegen Veränderung, gegen Vergänglichkeit. Deswegen ist da Leiden. Der Ausweg ist also, für Veränderung offen zu sein, offen für die Vergänglichkeit, sie als Tatsache des Lebens zu akzeptieren. Auch dazu hat der Buddha gesagt: lernen, Dinge hinzunehmen wie sie sind, und nicht wie sie sein sollten oder nicht sein sollten."

Frage:
"Du sagst, wir sollen uns wie einen Freund lieben, aber wenn wir die schlechten Gedanken oder bösen Wünsche in uns sehen, wie können wir diesen Freund lieben, wenn er so böse ist? Ist das nicht, als wenn wir uns selbst decken?"

Godwin:


    "Sehr gute Frage. Wir nehmen wider ein paar praktische Beispiele. Zum Beispiel Ärger. Was passiert, wenn wir ärgerlich werden? Wir ärgern uns über unseren Ärger. Manchmal fangen wir an, uns selbst zu hassen, weil wir uns ärgern, und dann leiden wir unter Schuldgefühlen, weil wir so ärgerlich geworden sind. Wegen diesem Ärger, und wegen dieser Reaktion darauf, leidet man manchmal tagelang. Wenn wir Liebende Güte anwenden, können wir mit dem Ärger auf eine ganz andere Weise umgehen. Statt dass wir uns selbst bestrafen, statt dass wir uns Minuspunkte geben, statt dass wir leiden und uns schuldig fühlen, finden wir auf eine freundliche, sanfte Weise heraus: Wie bin ich so ärgerlich geworden?

   Ich hab es schon ein paar mal gesagt, wir können von dem Ärger lernen, wir können den Ärger für unser spirituelles Wachsen benutzen. Das meine ich mit freundlich sein. Der Weg, den ich vorschlage, hilft uns, mit dem Ärger in einer völlig anderen Weise zu arbeiten, statt ihm einfach nachzugeben. Das heisst nicht, dass wir uns verwöhnen, sondern mit dem Ärger anders umzugehen, in einer effektiveren Weise, anstatt unter dem Ärger zuviel zu leiden.

    Ausserdem, wenn du dir selbst gegenüber offen und freundlich bist, dann merkst du auch, wenn du nicht ärgerlich bist, und das ist auch sehr wichtig. Und wenn wir dann an einen Punkt kommen, wo wir richtig wütend sind, wissen wir, was wir mit der Wut anfangen, und wenn wir nicht wütend sind, wissen wir das auch. Weitere Fragen?"

Frage:
"Es ist leichter gesagt als getan, Vergeben zu lernen, besonders, wenn es um Leute geht, die uns nahe stehen. Wie unsere Eltern, sehr sehr gute Freunde, Geschwister. Es ist sehr schwer, denen zu verzeihen. Bei Freunden, die uns nicht so nahestehen, ist es einfacher. Was kann man da tun?"

Godwin:

"Eine interessante Frage, die wir wohl alle nachvollziehen können. Es ist wirklich interessant, darüber nachzudenken, warum die Menschen, die uns nahestehen, uns verletzen können.

   Der einfache Grund ist, bei Menschen, die uns nahe sind, Freunde vielleicht, oder Verwandte, haben wir Erwartungen, wie sie sich verhalten sollten. Ein gutes Bild, um das zu veranschaulichen: wir stellen sie auf ein Podest, indem wir sagen: dies ist mein bester Freund, und mein bester Freund muss sich so und so verhalten. Sie ist meine Mutter, und deswegen sollte sie so handeln. Seht ihr also die Forderungen, die wir an sie stellen, weil sie uns nahestehen, und die armen Menschen fallen von dem Podest, auf das du sie gestellt hast, und dann machen wir uns nicht klar, dass wir es waren, die sie da raufgestellt haben, und sind enttäuscht und leiden.

   Und solche Wunden kann man manchmal ein ganzes Leben lang mit sich herumschleppen. Man sollte sich wirklich klar machen, was diese Vorstellungen, wie Andere sich verhalten sollten, in uns bewirken. Anders ausgedrückt: Wir vergessen, dass sie auch nur Menschen sind. Wir haben noch Zeit für eine letzte Frage."

Fage:
"Meinst du, dass wir keine Erwartungen an Andere haben sollten, oder dass wir nicht an diesen Menschen hängen sollten ?"

Godwin:


    "Ich glaube, es ist ganz natürlich, dass wir Erwartungen habn, aber was wir vergessen ist, wie weit sind unsere Erwartungen realistisch? Wie weit sind wir bereit, unseren Erwartungen an uns selbst zu entsprechen? Wie weit können Andere unsere Erwartungen erfüllen? Wie realistisch sind unsere Erwartungen?

   Das ist es, worüber man sich im Klaren sein muss. Ich kenne Menschen, die sehr idealistisch sind. Sehr idealistisch bezüglich sich selber und Anderen, und sie leben in einer sehr idealistischen Welt. Die idealistische Welt, die wir uns erschaffen haben und das, was wir letzendlich wahrnehmen, das sind zwei verschiedene Dinge.

    So lange wir an dieser idealistischen Welt festhalten, müssen wir Verletzungen erleiden, in der Beziehung zu unserem eigenen Verhalten und dem Verhalten Anderer.

   Nach dem Buddha sind wir alle verrückt, solange wir keine Erleuchtung erlangt haben. Verrückt in dem Sinne, dass wir die Dinge nicht so sehen können, wie sie sind.

    Das Problem mit uns ist, dass wir diese verrückte Welt ernst nehmen. Ein interessantes Buddhistisches Sprichwort aus Tibet sagt: Die Erleuchteten benehmen sich wie ganz normale Leute, die Nicht-Erleuchteten versuchen, wie Ereluchtete zu sein.

   Ich freu mich, dass du so eine gute praktische Frage zur Liebenden Güte gestellt hast."



Meditation


    "Kannst du dich als dein bester Freund fühlen?

   Kannst du es wirklich fühlen, in jedem Teil deines Körpers, in deinem ganzen Sein?

    Wenn du dich wie dein bester Freund fühlst, kannst du dir aus vollem Herzen sagen: "Möge es mir gut gehen"?

    Dir wirklich wünschen, dass es dir gut geht, körperlich und geistig.

  Möge ich glücklich sein.

    Glücklich, dass ich die Meditation der Liebenden Güte erlerne.

    Möge ich friedvoll sein.

    Kannst du den Frieden und die Ruhe in diesem Raum fühlen?

    Fühl den Frieden in jedem Teil deines Körpers.

    Lasst und nun auf unsere Verletzungen schauen.

   Schau auf deine Verletzungen in Bezug zu dem, was du anderen angetan hast.

    Wir versuchen, uns zu verzeihen, mit dem Gefühl, dass wir unser bester Freund sind, indem wir akzeptieren, dass wir Menschen sind.

   Und die, die solche Verletzungen nicht haben, fühlt euch glücklich, dass ihr solche Verletzungen nicht habt.

    Fühle die Gegend deines Herzens und sage dir: Ich verzeihe mir. - Ich verzeihe mir.

    Wer Verletzungen hat, entstanden durch das, was Andere ihnen angetan haben: lasst uns an sie denken, und ihnen vergeben.

   Die, die keine solchen Wunden haben: fühlt euch glücklich, dass ihr solche Wunden nicht habt.

    Ich verzeihe dir.

    Verzeihend wünsche ich dir, dass es dir gut geht, dass du glücklich bist, dass du frei von Leiden bist.

    Können wir diese Worte wirklich aus ganzem Herzen sagen?

    Wenn wir unsere Verletzungen zurücklassen, können wir mehr Freude, mehr Leichtigkeit, mehr Freundlichkeit erfahren.

    Heute ist ein Tag für unsere

Ahnen. Lasst uns an unsere Vorfaren denken, besonders an unsere Eltern, ob sie tot sind, oder ob sie leben.

    Können wir mit Gedanken der Liebenden Güte an unsere Eltern leben?

 
 

Der 6. Tag
top